Wie du in 3 Schritten Angst in Stärke und Erfolg verwandelst

Wie du in 3 Schritten Angst in Stärke und Erfolg verwandelst

Vor ein paar  Tagen hatte ich ein Erlebnis, welches mich mit einer tiefsitzenden Angst konfrontiert hat.

Es war Sonntag morgen gegen 6.30 Uhr und mein 7-jähriger Sohn kam in mein Zimmer, weckte mich und kroch unter meine Bettdecke, um noch ein wenig mit mir zu kuscheln.

Auf einmal sagte er: „Mama, da oben auf dem Vorhang sitzt etwas Großes.“

Verschlafen schaute ich in die von ihm gedeutete Richtung und stellte mit Entsetzen fest, dass dort eine dicke, fette, schwarze Spinne saß, die ungefähr 6-7 cm Durchmesser fasste. Ich weiß nicht, ob mir jemals so eine große Spinne begegnet ist, noch dazu gerade mal einen Meter von meinem Bett entfernt. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass ich nicht gerade ein Fan von Spinnen bin ;-)

Leicht panisch dachte ich über die mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nach. Unbeachtet dort sitzen lassen, in der Hoffnung, dass sie von alleine verschwand, erschien mir keine gute Wahl. Denn dann würde ich die nächsten Nächte bestimmt kein Auge zu tun können, vor Angst, dass sie in mein Bett krabbeln oder über mir schweben könnte.

Normalerweise hätte ich diese Situation meinem Mann überlassen, der das arme Tierchen amüsiert über meine Panik lächelnd in unseren Garten gebracht hätte. Mein Mann ist allerdings zur Zeit in Mallorca, um seinen Segelschein zu machen. Diese Option schied aus.

Ich dachte nach. Ich wollte mich drücken. Und fragte meinen Sohn, der für sein Alter schon ziemlich erwachsen und eigenständig ist, ob er das nicht tun könne. „Nein, Mama, das mache ich nicht“, war seine klare Antwort.

Also blieb mir nichts anderes übrig, als die dicke Spinne selber zu beseitigen. Mit einem Glas und einem großen Stück Papier bewaffnet, stellte ich mir einen Stuhl an den Vorhang, steig hinauf und stülpte das Glas über die Spinne. Die schwarze Spinne rannte zum Glasboden auf der Suche nach einem Ausgang, und so konnte ich das Papier als Glasverschluss benutzen, und die Spinne aus dem Fenster ins Freie entlassen.

Die Erleichterung die ich spürte, war enorm. Und ich war auch stolz auf mich, diese Situation alleine gemeistert zu haben.

Diese Geschichte erzähle ich, um dir zu veranschaulichen, wie du mit Angst nicht nur konstruktiv umgehen, sondern durch dieses Erlebnis Stärke, Klarheit und mehr Erfolg ziehen kannst.

In 3 Schritte von Angst zu Stärke und Erfolg

1. Mach dir bewusst, wovor du Angst hast.

Ist es die Angst vor Mittelmäßigkeit? Ganz alleine dazu stehen? Unter der Brücke zu enden?

Ein paar der Ängste, die mir im Laufe meines Lebens begegnet sind:

  • Die Angst vor Ablehnung
  • Angst davor, nicht zu überleben (Existenzangst)
  • Angst davor, ausgelacht zu werden
  • Angst davor, unbedeutend zu sein
  • Angst vor Leere
  • Angst vor Chaos
  • Angst davor, keine gute Mutter zu sein
  • Angst davor, mich selbst aufzugeben

Indem du dir bewusst machst, was konkret es ist, das dir Angst einflösst, hast du schon einen großen Schritt getan. Manchmal kommt die Angst auch direkt auf dich zu, und du kannst ihr nicht entweichen. Gehe in jedem Fall möglichst behutsam mit dir um.

2. Stelle dich deiner Angst. Das Geschenk.

Indem du dich mit der Angst konfrontierst und dich ihr stellst, löst du sie nach und nach auf. Und weil das eine unangenehme, emotionale Erfahrung ist, begegnest du der Angst manchmal erst dann, wenn du nicht mehr kannst, zu erschöpft zum Kämpfen bist oder keine andere Wahl mehr hast.

Das ist ein großes Geschenk! Die Angst möchte lediglich wahrgenommen, gefühlt und erkannt werden, damit du stärker und größer wirst und mehr Erfolg hast!

Als ich mich intensiver mit dem Dreh von Video-Aufnahmen beschäftigt habe, habe ich an manchen Tagen in die Kamera gesprochen und meinen Ausdrucks-Ängsten freien Lauf gelassen. Ich hatte dabei nicht das Ziel, diese Aufnahmen für die Öffentlichkeit zu verwenden, sondern mich mit meinem Prozess der Angst zu konfrontieren. Dabei sind auch Tränen geflossen. Und obwohl ich mich dabei tief verletzlich gefühlt habe, war diese Erfahrung unglaublich befreiend und hat mich mit neuer Energie meinen Weg gehen lassen.

Ein anderes Beispiel: Vor kurzem habe ich mein erstes Webinar zum Thema „Entdecke deine Lebensaufgabe“ gehalten. Der Gedanke daran war schon über ein Jahr da, aber ich habe mich bisher nie getraut. Letztendlich habe ich mich für mein Wachstum entschieden und eine Entscheidung getroffen, und dann gab es kein zurück mehr. Zwischendurch hat mich Panik überfallen. Ängstliche Gedanken kamen hoch wie: „Was machst du da, Petra? Du kannst das doch gar nicht. Du machst dich lächerlich! Was ist wenn du Aussetzer hast?“ In solchen Momenten habe ich mich mit meiner Intuition verbunden, mich auf meine Lebensaufgabe besonnen und daraus neue Kraft gewonnen.

Wenn du der Angst direkt ins Auge siehst, und nicht wegläufst, dann wirst du eine erstaunliche Beobachtung machen: Die Angst löst sich auf.

3. Vertraue. Beobachte und spüre, was jetzt noch da ist.

Vertraue darauf, dass alles gut ist. Was hast du zu verlieren? Lasse los, was dir nicht länger dient. Diese Gelegenheit kommt zu dir, damit du wächst und stärker wirst. Sehe dieses Erlebnis durch dein höheres Selbst, das dir IMMER den richtigen Weg weist.

Was ist jetzt noch da? Wie geht es dir nach der Konfrontation?

Mein Spinnen-Erlebnis hat mich souveräner gemacht. Meine Video-Dreh’s fühlen sich jetzt viel gelassener, erfolgreicher und entspannter an. Und auf mein nächstes Webinar mit Sonja Szielinski freue ich mich schon :-).

Angst, auch wenn sie furchteinflößend erscheint, reduziert sich durch dein Anschauen auf einen Bruchteil oder verschwindet ganz. Ich wünsche dir, dass du erkennst, dass dich sie dich auf deinem Weg zu mehr Erfolg und Größe nur prüft, und nicht umwerfen kann.

Und danach bist du stärker, klarer und hast mehr Energie zur Verfügung!

 

Alles Liebe,

Petra_Schwehm_Signatur

 

 

 

 

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Wie gehst du mit Ängsten um? Hilft dir die Konfrontation damit? Ich freue mich über deine Meinung!

2 Responses to Wie du in 3 Schritten Angst in Stärke und Erfolg verwandelst

  1. Hallo Petra,

    ich musste ein wenig schmunzeln, als ich das mit der Spinne las. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich (als Mann in der Familie) schon Spinnen, wie du, in einem Glas in den Garten gebracht habe, damit Frau und Kind wieder schlafen können. *g*

    Sich der Angst zu stellen und vor allem durch sie hindurch gehen kann so befreiend sein. Wir müssen uns nur trauen. Oftmals kommt diese Angst ja nur aus Erlebnissen oder unseren Glaubenssätzen und sind oftmals völlig grundlos.

    Wenn ich darf, möchte ich auf einen meiner Artikel hinweisen, in der ich vom Schatten oder der dunklen Seite im Leben schreibe. Dort befindet sich ja meistens die Ursache der Angst: http://www.stefanpirnbacher.com/2015/10/29/warum-du-auch-mal-auf-die-dunkle-seite-des-lebens-wechseln-sollst/

    LG aus Salzburg!

    Stefan

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