Wie starte ich einen Blog? Tipps um erfolgreich zu beginnen

Wie starte ich einen Blog? Tipps um erfolgreich zu beginnen

Möchtest du einen Blog starten und bist auf der Suche nach Tipps, wie das geht? Dann habe ich hier vielleicht wertvolle Einsichten für dich.

Das Thema Internet-Marketing wird immer interessanter, und viele Frauen erkennen und nutzen die vielfältigen Möglichkeiten für sich. Sie haben Träume und Ideen und spielen mit dem Gedanken, sich selbständig zu machen, aber wissen gar nicht, wie sie eine Homepage oder einen Blog erstellen sollen. Dann werfen sie das Handtuch, wenn es ums Marketing geht. „Ich kann nicht verkaufen“ oder „Das ist nichts für mich“ oder „Das sollen andere für mich machen“ sind häufige Antworten.

Dass es auch anders geht, zeige ich dir in meiner Interview-Serie „Erfolgreich und mit Freude im Online-Business“. Hier stelle ich dir Frauen vor, die ihre Arbeit erfolgreich und mit Herz betreiben und vielleicht schon dort stehen, wo du hin möchtest. Die dir als Vorbild und Ansporn dienen können, dass es zwar nicht immer einfach ist, aber einfach erfüllend ist, seiner Leidenschaft und seinen Träumen zu folgen und sie aktiv zu gestalten.

Sabine_Bromkamp
Sabine Bromkamp

Der erste Teil der Serie handelt davon, einen Blog zu starten. Die Glücks-Expertin Sabine Bromkamp hat Mitte 2014 mit ihrem Blog begonnen und gibt gleich richtig Gas. Nicht zuletzt mit ihrem Tempo, mit dem sie ihren Blog betreibt, hat sie mich beeindruckt, sondern auch mit ihrer Weisheit, mit der sie über ihr Thema Glück schreibt.

Die sympathische Frau mit dem schönen Lachen wohnt in Wassenberg nahe der holländischen Grenze, ist Mutter von zwei Töchtern (5 und 6 Jahre alt), versprüht herzlich gute Laune und ihre Macher-Energie ist ansteckend.

Mit ihrem Blog „Wir machen Glück“  möchte sie Menschen ermutigen, dem eigenen Herzen zuzuhören, Bedürfnisse, Wünsche und Sehnsüchte zu erkennen und sich auf den Weg in ein erfülltes, befreites und selbstbestimmtes Leben zu machen. Sie ist der Meinung, dass der Weg das Ziel ist und dass das Leben mit all seinen bunten Facetten genossen, entdeckt, geliebt und gelebt werden will, jetzt!

Petra Schwehm: Wie hast du herausgefunden, dass Glück das Thema deines Blogs ist?

Sabine Bromkamp: Es war sofort klar, das Glück mein Thema ist, denn es ist eben nicht nur EIN Thema, und damit fühle ich mich frei und beweglich. Für mich ist Glück die aktive, positive Lebensgestaltung und die Erkenntnis, dass ich mein Glück eben selber schmieden kann. Dazu gehören unweigerlich das Selbstwertgefühl, das Selbstbewusstsein, das Vertrauen und die Bewusstheit. Und in diese 4 Elemente des Glücks passen wieder mehrere Themengebiete, die mich brennend interessieren.

„Wir machen Glück“ passt perfekt zu mir und zu meiner Arbeit. Denn Glück zu machen, und andere Menschen darin zu unterstützen, ihr persönliches Glück zu schmieden, ist soooo wundervoll und bereichernd. Es macht mich glücklich.

Petra Schwehm: Wie hast du mit deinem Blog begonnen? Welches waren deine ersten Schritte?

Sabine Bromkamp: Mein erster Schritt war erst einmal die Namensfindung. Damit habe ich mir Zeit gelassen und auf eine Eingebung gewartet *lach*. Worüber ich schreiben wollte war mir immer klar, denn es ist genau das, was mich seit meiner Kindheit begleitet. Wie werde ich glücklich? Wie kann ich mein Leben sinnvoll gestalten? Wie gewinne ich Selbstvertrauen? Ich liebe Persönlichkeitsentwicklung, Sinnfindung, Selbstfindung; mit einem Hauch Spiritualität. Das ist mein Thema.

Als ich dann den Namen „Wir machen Glück“ gefunden habe, hat mein Herz einen riesengroßen Freudenhüpfer gemacht. Da war klar, DER Name muss es werden. Und dann habe ich viel Zeit investiert, meinen Blog zu erstellen. Nachdem die ersten Artikel online waren, habe ich eine Facebook-Seite für „Wir machen Glück“ erstellt und darüber Leser für meinen Blog gewonnen.

Petra Schwehm: Wie hast du deine Webseite erstellt? Mit welchem Programm arbeitest du?

Sabine Bromkamp: Zu Beginn bin ich mit Blogger (blogspot) gestartet. Damit kenne ich mich aus und ich wollte sofort loslegen, als der Name einmal feststand. Ich hatte zwar überall gelesen, man solle besser mit WordPress arbeiten, weil die Möglichkeiten vielseitiger sind. Aber dennoch hatte ich mich für die bereits bekannte Variante bei blogger entschieden. Da ich mich mit dem, was ich anbieten möchte, aber schnell weiterentwickelt habe, bin ich bei blogger schnell an meine Grenze gestoßen *hust* und habe dann doch einen Umzug von blogger zu wordpress in Angriff genommen. Erfolgreich.

Ich bin wirklich sehr sehr stolz, das ich innerhalb weniger Tage meinen Blog auf WordPress errichtet habe, mit meinem Bloginhalten von blogger zu wp umgezogen bin und nach einer Woche wieder online ging, mit meinem schönen, neuen Blog. Für den Feinschliff habe ich mir dann aber Hilfe geholt. Es hätte einfach zu viele Stunden, Tage oder sogar Wochen an Zeit gekostet, mich in Programmierarbeiten einzuarbeiten. Für mich war es der richtige Weg, mir zunächst alles selber aufzubauen und dann die restlichen Dinge von einem Profi einrichten zu lassen.

Petra Schwehm: Was tust du, wenn du technischen Problemen mit deiner Homepage begegnest?

Sabine Bromkamp: Wenn ich das Problem nicht schnell selber lösen kann (Google, Foren oder bestimmte Gruppen auf Facebook helfen oft super weiter) rufe ich meinen WordPress-Mann an. Ich bin sehr glücklich, ihn gefunden zu haben. Das beruhigt ungemein. Wer wissen möchte, wer dieser Mann ist, er heißt Gerd-E. Günther.

Petra Schwehm: Deine 3 Tipps für alle Frauen, die sich eine Homepage aufbauen wollen & gar nicht wissen, wo sie beginnen sollen!

Sabine Bromkamp: Vorausgesetzt, Thema und Name sind herausgearbeitet:

1. sich für WordPress.org entscheiden

2. Webspace und Domain kaufen (hier einfach vorher mal erkundigen: http://www.wpde.org/voraussetzungen/ Ich bin bei Alfahosting)

3. sich mit WordPress vertraut machen, YouTube-Videos anschauen und einfach mal loslegen. Und wenn man nicht weiterkommt, Gerd anrufen *lach*

Nein, mal ehrlich, man muss nicht alles selber können. Bis zu einem gewissen Grad ist WordPress selber machbar, aber wenn es um Programmierarbeiten, SEO oder um die Sicherheit der eigenen Seite geht, ist Hilfe fast unbedingt notwendig. Es sei denn, man hat viel viel Zeit, um sich das ganze Wissen selber anzueignen. Aber eigentlich möchte man sich doch viel lieber um den Inhalt der Seite kümmern. Lieber zeitaufwendige Arbeiten einem Profi übertragen, um dann Zeit für die Dinge zu haben, die man wirklich gerne tut. Und wer ein entsprechendes Budget zur Verfügung hat, kann auch ruhig den Luxus genießen, sich die Seite komplett erstellen zu lassen. Die Investition ist oft schnell wieder reingeholt.

Wer aber noch gar nicht weiß, mit welchem Inhalt die eigene Seite gefüllt werden soll, dem kann ich nur ans Herz legen, ein Thema zu wählen, das die eigene Seele berührt.

Ein Blog, oder eine Webseite, die mit Liebe und Leidenschaft geführt wird, wird auch erfolgreich.

Denn wie soll ich sonst das Feuer bei meinen Lesern anzünden, wenn ich selber nicht brenne? Ich kann nur das weitergeben, was ich selber in mir fühle. Dann ist es ehrlich und authentisch. Und dann fällt es auch gar nicht schwer, neue Inhalte zu produzieren, und das über einen längeren Zeitraum. Denn neue Ideen und Themen kommen durch einen Impuls im Alltag. Das geht aber nur, wenn ich mein Thema selber lebe, und liebe.

Petra Schwehm: Viele Frauen haben den Traum von einer erfüllten Selbständigkeit. Bei manchen von ihnen bleibt es beim Träumen. Was würdest du anderen Frauen empfehlen, um ins Tun kommen können?

Sabine Bromkamp: Wenn es beim Träumen bleibt, ist noch nicht genug Wille da, um den Traum aktiv in ein Ziel umzuwandeln, das dann erreicht werden möchte. Dann werden noch ausreichend Gründe gesucht und gefunden, die gegen das Aktiv-Werden sprechen; schließlich kann es auch richtig anstrengend sein.

Wer versteht, dass eine Veränderung nur stattfindet, wenn man eben selber etwas ändert, hat die erste Hürde gemeistert.

Denn in dem Augenblick wird Verantwortung für das eigene Leben übernommen. Dann kommt der nächste Schritt: die Komfortzone zu verlassen und Dinge zu tun, die zunächst fremd und neu sind. Denn erst dann öffnen sich viele weitere Türen, die mich meinem Traum (bzw. Ziel) näher bringen. Erst wenn ich aktiv neue Wege gehe, entdecke ich Möglichkeiten und Chancen, die mir aber verborgen bleiben, wenn ich ewig bekannte, ausgelatschte Pfade bevorzuge.

Um also ins Tun zu kommen, empfehle ich, täglich einmal die eigene Komfortzone zu verlassen.

Etwas zu tun, was man sich sonst nicht traut, was normalerweise unbequem ist oder Angst macht. Das muss nichts großes sein. Auch kleine Dinge haben hohes Potenzial, neue Wege zu erschaffen. Dann gewöhnt man sich langsam an den Prozess der Veränderung und entwickelt Neugierde auf das, was sonst noch möglich ist.

Petra Schwehm: Was war bisher deine größte Herausforderung seit dem du dich entschieden hast, die Arbeit zu tun, die du liebst?

Sabine Bromkamp: Mir, meinem Wissen, meinen Fähigkeiten und meinen Kenntnissen zu vertrauen. Ich weiß, das unglaublich viele Menschen durch Glaubenssätze blockiert sind und somit nicht ihr volles Potenzial entfalten können. Selbstzweifel stehen dabei ganz oben auf der Liste. Schaffe ich das? Bin ich gut genug? Sind Andere nicht viel besser? Ich muss noch mehr lernen, um mich selbstständig zu machen! Mir fehlt noch Wissen! Ich muss dieses oder jenes Buch lesen, bevor ich starten kann! Ich muss meine Fähigkeiten erst perfektionieren! etc. Das ist auch mir begegnet. Ich habe entdeckt, wie ich mich selber blockiere.

Ich habe erkannt, dass ich zu viel von mir fordere und das die Ansprüche, die ich an mich selber habe, so hoch sind, das ich meine viele Stärken und Fähigkeiten gar nicht mehr als Solche annehmen konnte; sondern immer mehr von mir erwartete.

Ganz ehrlich? Das ist verrückt! Im wahrsten Sinne des Wortes. Meine Selbstwahrnehmung war ver-rückt. Sie wieder gerade zu richten, ist definitiv eine Herausforderung. Macht aber viel Spaß und bringt gute Laune. Und schließlich kann man nur noch über sich selbst lachen. Glaubenssätze und Gedankenmuster aufzuspüren, zu ent-decken und zu erkennen, ist unglaublich wichtig, um wirklich befreit und voller Kraft der eigenen Leidenschaft folgen zu können.

Petra Schwehm: Du schreibst über das Glück und es zu machen bzw. aktiv selbst zu gestalten. Was ist dein persönliches Glück? Und wie machst du dein Glück?

Sabine Bromkamp: Ich arbeite an meinem Selbstbewusstsein; werde mir immer mehr selbst bewusst und lerne mich kennen und schätzen. Ich übe mich in Selbstliebe und stärke meinen Selbstwert. Ich vertraue dem Leben, bin neugierig und dankbar. Ich lebe und liebe die Bewusstheit, genieße den Moment, und nutze meine Möglichkeiten. Im Grunde mache ich also genau das, was ich in meinen Kursen (die bald zur Verfügung stehen) an die Menschen weitergebe, die meine Hilfe brauchen und ihr Leben glücklich, selbstbestimmt und befreit gestalten möchten.

Petra Schwehm: Wer sind deine größten Vorbilder?

Sabine Bromkamp: Meine größten Vorbilder sind meine Kinder. Ich glaube, dass es eine der schwierigsten Übungen ist, das eigene Leben vorwiegend im JETZT zu genießen. Die meisten Menschen leben den Großteil des Lebens in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Entweder werden vergangene Probleme gewälzt, sich über sich selbst oder andere Menschen geärgert und Negativ-Erfahrungen immer und immer wieder gedanklich durchlebt. Oder aber es wird über die Zukunft spekuliert und gemutmaßt. Das fantastische, wundervolle, bunte und facettenreiche Leben im JETZT wird oft vergessen. Von meinen Kindern lerne ich genau DAS. Mich dem Moment hinzugeben und ihn zu genießen.

Ich lerne von ihnen neugierig zu sein, gespannt zu sein und mit offenen Armen und wachen Augen zu empfangen, was mir geschenkt wird.

Ich lerne, mich ganz bewusst und mit allen Sinnen auf einen Moment einzulassen, und ihn voll auszukosten. Das ist eine Kunst, die Kinder beherrschen. Und das bewundere ich. Vorbilder für mich sind ebenso alle Menschen, die sich aktiv für den Frieden und für die Liebe einsetzen. Das müssen keine riesengroßen Aktionen sein. Die kleinen Dinge gehören genauso dazu. Jeder, der Nächstenliebe lebt und versucht, die Welt um sich herum ein bisschen schöner, lebendiger und freudvoller zu machen, ist für mich ein großes Vorbild.

Vielen Dank, Sabine, für deine offenen Antworten und wertvollen Einsichten!

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Jetzt sind wir gespannt darauf, von deinen Erfahrungen zu hören. Spielst du mit dem Gedanken, einen Blog zu starten? Hat dich das Interview motiviert, zu beginnen? Oder hast du schon einen Blog mit Optimierungsbedarf? Falls du noch Fragen an Sabine hast, kannst du sie gerne hier im Kommentarfeld stellen.

 

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9 Responses to Wie starte ich einen Blog? Tipps um erfolgreich zu beginnen

  1. Liebe Petra,

    herzlichen Dank, das ich bei deiner tollen Interview-Serie dabei sein darf. Es hat wirklich großen Spaß gemacht, all deine interessanten Fragen zu beantworten.

    Wenn noch jemand Fragen an mich hat, gerne. Freue mich darauf!

    Herzliche Grüße,
    Sabine

    PS: mach dich glücklich :-)

  2. Sehr schönes Interview, Petra & Sabine! Toll wie Sabine in so kurzer Zeit durchgestartet ist und ich bin auch der Meinung, dass der Wille dabei eine große Rolle spielt. Herzlichen Glückwunsch für so viel Glück :) Sandra

  3. Ein wirklich sehr gelungenes Interview!
    Ich finde Sabine hat vollkommen Recht, ein gutes Thema, das einem am Herzen liegt und man mit viel Freude verfolgt ist wichtig für einen erfolgreichen Blog. Schließlich ist ein Blog nicht von heute auf morgen bekannt und erfordert Zeit und Arbeit.
    Ein eigenes Hosting, eine eigene Domain und WordPress zu nutzen ist ein guter Rat. Bloganbieter mögen zwar gratis sein, ein dort angelegter Blog gehört einem aber nicht, man ist quasi nur „Mieter“. Blogger ist eher etwas für Leute, die nur gelegentlich bloggen wollen.

    Bei so viel Begeisterung für ein Thema ist es kein Wunder, das Sabine so einen tollen Blog hat! Daran kann man sich nur ein Beispiel nehmen.

    • Liebe Susana,

      danke für deine Ausführungen!
      Das tolle an WordPress ist, dass diese Web-Software auch gratis ist. Und eine eigene Domain bekommt man bei vielen Providern oft für weniger als einen Euro im Monat. Genau wie du schreibsts, dann hat man alles beisammen in den eigenen Händen. Ja, Sabine macht das toll! Und deine Seite sieht auch sehr eindrucksvoll aus.

      Alles Liebe,
      Petra

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