Wie kann ich loslassen – Thema Geld, Gewicht, Partnerschaft

Wie kann ich loslassen – Thema Geld, Gewicht, Partnerschaft

Hast du dich auch schon mal gefragt, wie du loslassen kannst? Oder von jemand anderem gehört „Lass doch einfach los“. Ja, schön wäre das, wenn es so einfach ginge, oder?

Also ich kenne das gut. Als 9 vom numerologischen Standpunkt her gesehen (was eine Lebenszahl ist und wie du sie berechnest, kannst du hier nachlesen) dürfte es mir einfach fallen, loszulassen, weil die 9 das Beenden, das Loslassen, das Abschließen, das Weitergehen symbolisiert um dann wieder Platz zu machen für etwas ganz Neues. Aber obwohl ich den Wandel in meinem Leben häufig hervorgerufen habe und hervorrufe, fällt es mir trotzdem nicht immer leicht, loszulassen.

Es fällt mir immer dann nicht leicht, wenn ich zurück blicke, anstatt nach vorne. Wenn ich den neuen Weg noch nicht klar sehe, und noch am alten hänge. Wenn der neue Weg etwas beängstigend erscheint, obwohl der alte schon eine Weile nicht mehr funktioniert. Dann fühlt sich dieses Festhalten nicht gut an.

Loslassen, wie geht das also?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich am besten loslassen kann, wenn ich

  • mich ablenke, also meinen Fokus auf etwas anderes richte (auf den neuen Weg)
  • etwas tue, was nichts mit dem Thema zu tun hat, am besten etwas ganz anderes
  • etwas tue, was mir Freude bereitet
  • mich auf die guten Gefühle konzentriere, die das gewünschte Objekt oder der gewünschte Zustand in mir hervorrufen sollen
  • dankbar bin für das, was jetzt bezüglich dieses Themas schon vorhanden ist

Sagen wir, du möchtest mehr Geld manifestieren, oder eine liebevolle Partnerschaft oder dein Gewicht reduzieren. Du wünschst es dir sehr, du willst es wirklich, und hast schon alles getan, ausprobiert und versucht, um deinem Wunsch-Zustand mit mehr Geld, einer erfüllenden Partnerschaft oder deinem Traumgewicht näher zu kommen. Aber alle Anstrengungen haben nicht gefruchtet. Im Gegenteil, sie haben alles nur noch schlimmer gemacht. Zusätzlich fühlst du dich jetzt auch noch gestresst und erschöpft, weil du dich so bemüht hast. Und auch ein wenig enttäuscht. Du bist kurz davor, es aufzugeben, es sein zu lassen, weil „Es ja sowieso nichts bringt“. Nun, dieses Aufgeben, dieses loslassen, hat schon viel damit zu tun, deinem Wunsch-Zustand näher zu kommen.

Loslassen, wie geht das?
Loslassen, wie geht das?

Aber wieso, fragst du dich vielleicht, ich will es doch, also muss ich dafür auch etwas tun und mich anstrengen.

Nehmen wir folgendes Beispiel zur Veranschaulichung:

Du kennst sicherlich die Frauen, denen die Männer hinterherrennen, die nichts dafür tun müssen, ja, die eigentlich gar nicht an einer Partnerschaft interessiert sind, die die attraktivsten sind, und von den Männern „gejagt“ werden. Im Gegensatz dazu, sind die Frauen, die sich unbedingt einen Mann angeln wollen, die ihn am liebsten an die Leine legen wollen und nie mehr loslassen wollen, eher ein abschreckendes Beispiel für die meisten Männer.

Welche Frau, glaubst du, wird ein Mann attraktiver finden (wobei es hier natürlich auch die Ausnahme von der Regel gibt)? Die, die unabhängig ist, eher uninteressiert an einer Partnerschaft und mit ihrem Leben zufrieden so wie es ist, also Single, oder die, die händeringend nach einem Mann sucht, der sie erfüllen und glücklich machen soll, der ihre Wünsche und Bedürfnisse befriedigen soll?

Oder nehmen wir das Beispiel des Geldes:

Wem gibst du lieber dein Geldstück auf der Straße? Dem Bedürftigen, der resigniert an der Ecke sitzt, und sich und das Leben beklagt, oder dem fröhlichen Musikanten, der ebenfalls auf der Straße steht, aber aus dessen Herzen Freude und Glück springt?

Und am Beispiel des Gewichtverlustes:

Zwei Frauen wollen 10 Kilo abnehmen. Die eine strengt sich an, zählt Kalorien, macht 1 oder 2 mal die Woche Sport, isst deutlich weniger als andere, verzichtet auf Süßigkeiten und Kohlenhydrate, und nimmt trotzdem nur schleppend ab. Sie sieht die Anstrengungen, die sie unternimmt, und die wenig befriedigenden Ergebnisse, ist damit unzufrieden und schlussfolgert, dass es für sie die Anstrengung nicht wert ist. Sie findet sich mit den 10 Kilo Übergewicht ab.

Die andere macht genau das Gleiche, zählt Kalorien, macht ab und zu Sport und verzichtet hin und wieder auf heiß geliebte Kuchen. Sie nimmt auch nur wenig ab, aber – und hier ist der gravierende Unterschied der beiden – sie freut sich über das bisschen Gewicht, was sie abgenommen hat, sie verbucht es als Erfolg, und das motiviert sie automatisch weiter zu machen. Aus der anfänglichen Anstrengung wird Vorfreude, sie kauft sich einen neuen Bikini und stellt sich vor ihrem inneren Auge vor, wie sie ihn bald tragen werden kann, und wie gut sie sich darin fühlen wird.

Ja, sie passt noch nicht hinein, aber das stört sie auch nicht, weil sie weiß und visualisiert, dass sie eines Tages hineinpassen wird. In ihrer Vorfreude und in ihrem Glücklich Sein mit ihrem jetzigen Gewicht, fühlt sie sich automatisch zu Lebensmitteln hingezogen, die gut für sie sind und schwupps, hat sich wieder ein Kilo abgenommen. Das wird gefeiert! Sie sieht nicht die Kilos, die noch abzunehmen sind, sonder nur die, die sie schon geschafft hat. Das verursacht ein Gefühl des Glücklich Seins und Zufriedenseins in ihr, welches sich darin äußert, dass sie weniger Stimulationen von außen benötigt, zum Beispiel Kuchen oder Schokolade, die das vermeintliche Gefühl des Glücklich Seins in ihr hervorrufen sollen.

Und auf das Thema Geld bezogen heißt das:

Fokussiere dich auf das was du hast.

Zelebriere jeden Cent den du besitzt, jeden Gegenstand der in deinem Eigentum ist, freue dich an der Fülle, die dich umgibt. Wenn es dir ernst damit ist, Fülle in dein Leben zu ziehen, dann nimm dankbar die Geschenk in Anspruch, die jetzt bereits schon in deinem Leben sind.

Spende einen kleinen Cent-Betrag an eine HIlfsorganisation (wenn es sich für die stimmig anfühlt), und beobachte, wie beschenkt du bist, weil du das tun kannst. Ja, deine großen Rechnungen werden damit auch (noch) nicht bezahlt, aber fühlt es sich nicht großartig an, etwas geben zu können, etwas, was du im Überfluss hast? Je mehr du dich auf das konzentrieren kannst, was du hast, anstelle auf das, was du (noch) nicht hast, desto eher wirst du loslassen können, nämlich deine unangenehmen Gefühle bezüglich Geldes.

Sage dir „Ich bin reich, weil ich alles habe, was ich brauche. Ich bin reich, weil ich lieben kann. Ich bin reich, weil ich eine Wohnung habe. Ich bin reich, weil ich ein Auto habe. Ich bin reich, weil ich gesund bin. Ich bin reich, weil ich Geld habe, um mir damit Lebensmittel zu kaufen. Ich bin reich, weil ich etwas zum Anziehen habe. Ich bin reich, weil ich am Leben bin. Ich bin reich und vom Leben beschenkt. Das Leben macht mir andauernd Geschenke. Ich bin Fülle. Ich bin ein Wunder. Geld fließt mühelos zu mir. Ich kann Geld gut loslassen, in dem Wissen, dass immer wieder Neues zu mir kommt. Ich bin reich, weil ich in den Urlaub fahren kann. Ich bin reich, weil ich mir eine Tasse Tee gönnen kann. Ich bin reich, weil ich Freunde habe. Das Leben bereichert mich ununterbrochen …“

Heißt das nun, dass du dich nicht anstrengen sollst? Nein, das sage ich nicht. Auch aus Anstrengung können Resultate entstehen. Was ich aber damit sagen will, ist, dass es um die innere Einstellung, um das WIE geht.

Nun, wie kommst du aus einem inneren Zustand der Bedürftigkeit heraus, wenn du nun einmal dieses ersehnte Objekt bzw. den Zustand scheinbar brauchst?

Versuche einmal die folgenden 4 Schritte:

  1. Du lenkst dich ab.
  2. Du tust etwas ganz anderes, etwas was dir freudige Gefühle vermittelt
  3. Du konzentrierst dich auf die guten Gefühle, die das ersehnte Objekt in dir hervorrufen wird, d.h. du visualisierst dich, wie du deine neue Partnerschaft führst, wie du die 10 Kilo abgenommen hast, wie dein Bankkonto gefüllt ist. Das A und O ist hier das Fühlen. Egal, was es ist, wenn es sich gut anfühlt, dann verweile darin.
  4. Du bist dankbar für das, was auf das Thema bezogen schon gut funktioniert.

Beim Beispiel der Partnerschaft ist es zum Beispiel, dass du bereits eine gute Beziehung zu deinem Kind oder deiner Mutter hast. DAS ist etwas, was schon gut funktioniert, d.h. du bist bereits gut darin, eine Beziehung zu führen. Thema Geld: Du rufst dir im Gedächtnis Erinnerungen hervor, in denen du in der Vergangenheit schon Erfolgserlebnisse in Bezug auf das Thema Geld hattest, wann du dich reich gefühlt hast. Thema Gewicht: Du suchst nach ein paar Stellen an deinem Körper, die dir gefallen, so wie sie sind, die du magst, mit denen du dich wohlfühlst.

Loslassen ist für mich also nichts anderes als eine Veränderung des Fokus, weg vom Mangeldenken hin zur Fülle.

Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Loslassen! :-)

Petra_Signatur

 

 

 

 

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6 Responses to Wie kann ich loslassen – Thema Geld, Gewicht, Partnerschaft

  1. Liebe Petra,

    ja, vom Fokus hängt unheimlich viel ab. Toller Artikel! Hilft beim „leichter werden“.

    Loslassen bedeutet für mich persönlich auch Vertrauen. Wenn ich ein Problem habe, trage ich es im Gebet oder in der Meditation vor, bitte um Führung und gebe mein Problem in dem Moment nach oben. Das klappt dann ganz gut, wenn Entscheidungen getroffen werden müssen und ich nicht weiß, was ich tun soll. Natürlich ist das nicht für alle Arten des Loslassens möglich. Man muss schauen, ob’s passt und sich gut anfühlt :-)

    Liebe, liebe Grüße

    Sabine

    • Liebe Sabine,

      ja absolut, Vertrauen ist auch ein wichtiger Punkt! Vertrauen in die innere Führung zu legen und einen Sinn in der jetzigen Situation zu erkennen, gleich wie sie aussieht.

      Danke für deine Bereicherung.

      Alles Liebe,
      Petra

  2. Liebe Petra

    „Loslassen“, was für ein grosses Thema. Ich habe mich in den letzten Jahren intensivst damit auseinandergesetzt.

    Für mich hat „loslassen“ nie funktioniert. Wann immer ich etwas loslassen wollte, klebte es noch hartnäckiger an mir. Es ist, als würde mir jemand sagen; „denk nicht an einen blauen Elefanten“ – und was dann geschieht ist ja klar:)

    Was ich für mich herausgefunden habe, ist, dass ich nur „annehmen“ kann. Durch die Annahme von dem was ist, kann ich eine Entspannung hineinbringen und somit kann sich die Sache von selber transformieren. Ich brauche gar nichts mehr zu tun. Somit hat dieses ominöse Loslassen auch viel mit Hingabe zu tun.

    Du siehst, wir sind also beide zu sehr ähnlichen Ansätzen gekommen.

    Vielen, vielen Dank für Deinen Beitrag und von Herzen alles Liebe für Dich
    Priska

  3. Liebe Petra,
    Loslassen und Akzeptieren ist so wichtig und wirklich nicht in jeder Lebenssituation einfach.
    Ein entscheidender Punkt beim loslassen für mich ist immer das mir selber vergeben. Ich hänge dann oft an alten Fehlern fest, anstelle mich auf das was kommt zu freuen und muss da immer sehr aktiv nett zu mir selber sein und mir diese Fehler verzeihen, mir aufzeigen, was die gute Seite von Ihnen war und wie diese mir geholfen haben in meinem Leben da hin zu kommen, wo ich jetzt bin.
    Wünsche dir einen schönen Tag
    Alles Liebe
    Eos

    • Liebe Eos,

      danke für das offene Mitteilen deiner Erfahrung. Sich selbst zu verzeihen ist wichtig, da stimme ich dir zu. Mir hilft dann oft, präsent zu werden, mich auf das Jetzt zu konzentrieren und die Vergangenheit so hinter mir zu lassen.

      Alles Liebe & danke für deine liebe Nachricht,
      Petra

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