Was du tun kannst, um die Inspiration wieder zum Fließen zu bringen

Was du tun kannst, um die Inspiration wieder zum Fließen zu bringen

Inspiration finden

Kaum hatte ich in meinem letzten Newsletter erwähnt, dass ich meistens jede Woche einen Artikel schreibe, hat sie mich erwischt. Die Schreib-Blockade.

Und weil ich jemand bin, der gerne sein Wort hält, fühlte ich mich entsprechend unwohl. Nicht im Fluss. Unkreativ. Blockiert. Wenn du dieses Gefühl kennst, dann erfährst du hier, was du tun kannst, wenn du dich nicht inspiriert fühlst.

Du hast einen Abgabetermin für ein Buch? Du willst einen neuen Artikel schreiben? Du bist Künstlerin, und hast seit einiger Zeit keine Muse?

Alle, die in kreativen Berufen unterwegs sind, kennen dieses Gefühl: Das Gefühl, nicht im Flow zu sein, nichts Neues, Einzigartiges zu schaffen. Nicht zu schöpfen.

Hier habe ich drei praktische Tipps für dich, um wieder kreativ zu sein und dich in Einklang mit dem Gefühl der Inspiration zu bringen.

1. Setzte dich nicht unter Druck

Du musst gar nichts. Alles kann. Nichts muss. Wenn dein Verstand gerade einwirft „Ja, aber natürlich muss ich“  und „Du hast leicht reden“ Dann setze hier ein klares STOP. Eine liebe Freundin hat mir ein schönes Bild mit einem Spruch gemailt „Einen SCH… muss ich“ als ich mich gerade in einem Hamster-Rad-Zyklus befand.

Ich habe herzhaft darüber gelacht.

Nein, du musst gar nichts. Befreie dich von dem Druck, gib dir Raum zum atmen. Alles was du versuchst zu erzwingen, ist praktisch immer zum Scheitern verurteilt. Und wenn es erzwungen ist, dann ist es fast immer schlecht. Die Energie der Freiheit, der Leichtigkeit, der Freude fehlt. Und das ist alles andere als Inspiration.

2. Lass es fließen

Was du tun kannst, um die Inspiration wieder zum Fließen zu bringen
Was du tun kannst, um die Inspiration wieder zum Fließen zu bringen

Darunter fällt alles, was dir zum Thema Fließen einfällt.

Das Thema Wasser ist prädestiniert zum fließen.

Lasse deinen Tränen freien Lauf.

Setze dich an einen Fluss, an einen See, an ein Meer und beobachte den Fluss des Wassers.

Schaue dem Tischbrunnen beim Fließen zu.

Lasse dir eine Badewanne einlaufen, und spüle die drückenden Gedanken und Sorgen hinweg.

Gönne dir eine heiße Dusche.

Spüle das Geschirr ab.

Gieße die Blumen.

Du kannst auch deinen Atem fließen lassen.

3. Gehe spielerisch an die Angelegenheit ran.

Du musst nicht perfekt sein.  Mache es einfach so gut wie du kannst. Indem du dir erlaubst, kreativ zu sein, ohne perfekt sein zu müssen, gestaltest du etwas. Dann lasse es ruhen, und schaue morgen wieder drüber. Verändere eine Kleinigkeit oder auch nicht. Dann lasse es wieder ruhen. Und schau übermorgen wieder drüber. Gehe die ganze Sache spielerisch an. Probiere etwas Neues aus.

Kinder klecksen einfach mit Pinsel und Farbe drauf los, und schauen was passiert. Sie haben noch nicht die innere Zensur-Frau in sich, die innere Kritikerin. Tue dein Bestes, und erwarte keine Wunder von dir. Glaube an dich, dass du das kannst. Und sage dir „Ich kann das, auch wenn ich mich gerade anders fühle. Ich weiß, diese Phase ist nur vorrübergehend.“

Es hat eine Weile gedauert, aber ich fühle mich wieder inspiriert und voller kreativer Ideen. Weil ich mir erlaubt habe, gar nichts machen zu müssen. Und das hat meine Energie frei gesetzt.

 

Hast du weitere Tipps, um Schreib-Blockaden zu überwinden und deiner Kreativität freien Lauf zu lassen? Wie ergeht es dir dabei? Mich interessiert deine Meinung sehr, schreibe unten in das Kommentarfeld!

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18 Responses to Was du tun kannst, um die Inspiration wieder zum Fließen zu bringen

  1. Liebe Petra, es einfach fließen lassen und ans Wasser gehen ist eine tolle Idee, genauso wie sich selbst klar machen, dass man gar nichts muss – das erleichtert augenblicklich. Vielen Dank! Was mir ungemein geholfen hat kreative Blockaden zu überwinden ist das Buch „Der Weg des Künstlers“ von Julia Cameron. Es ist Balsam für alle, die etwas kreativ erschaffen möchten und manchmal nicht so voran kommen, wie sie möchten. Ganz liebe grüße, Sandra

    • Oh ja, da erinnerst du mich an etwas – das Buch von Julia Cameron habe ich auch schon mal gelesen.. Ist glaube ich auf meinen Reisen liegen geblieben ;-) Danke für deine Erinnerung und deinen Kommentar!

  2. Liebe Petra, also das mit dem „Fließen“ funktioniert bei mir auch prima – mir kommen unter der Dusche immer geniale Ideen. Am besten gleich nach dem Joggen mit den Hunden :-). Außerdem bin ich ein großer Fan des Visualisierens, egal ob mit Meditationen (die nehme ich mir selber auf) oder Vision Boards. Seitdem ich das mache, gibt’s bei mir eigentlich keine Blockaden mehr :-).

  3. Hallo Petra,

    sehr inspirierender Artikel. Gerade das Beispiel mit der Badewanne. Das mache ich auch. Ich lasse dann bewusst diese angespannte Energie ins Wasser ab. Fühle mich danach immer sehr gut =)

    Danke und Gruß

    Matthias

    • Lieber Matthias, ich freue mich, dass du uns an deinen Erfahrungen teilhaben lässt & herzlichen Dank für deine anerkennenden Worte! Ja genau, eine heiße Badewanne ist etwas ganz Schönes :-)

  4. Ich finde den Punkt des Spielerischen ganz wichtig, am besten gepaart mit Wasser, dem Fließenden. Als ich in Asien gelebt habe, bin ich fast jeden Tag surfen gegangen oder war am Meer – und danach sprudelten die Ideen nur aus mir heraus! #Fernweh :)

  5. Liebe Petra,

    toller Artikel…ich habe auch erfahren.wie wichtig es ist, loslassen zu können bzw. dem „Fluss“ zu vertrauen. Schöne Idee, sich den Fluß tatsächlich vor Augen zu führen! In der Natur oder am Wasser kommt man meist ganz natürlich seiner inneren „Quelle“ näher und es sprudelt wieder…

  6. Liebe Petra! Wieder so wundervolle Zeilen – lieben Dank dafür. Ich liebe es, Wände anzumalen – einfach mal grob drauf los. Oft fallen mir dabei neue Motive und Texte ein. Und dann, wenn alles fertig ist, streiche ich die Wand einfach wieder. Es gibt Menschen, die sagen, was für ein Aufwand – aber ich liebe es! :-) Eine große Fläche mal ganz anders zu sehen – Großartig.

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