10 Wege um deine Komfortzone zu verlassen – Mutig sein und sich trauen

10 Wege um deine Komfortzone zu verlassen – Mutig sein und sich trauen

Du willst einen Schritt aus deiner Komfortzone wagen?

Deinen Traum verwirklichen? Ausgetretene Pfade verlassen? Deine Ideen umsetzen? Ich habe 10 Wege zusammengefasst, die dich motivieren und inspirieren werden, es zu tun.

Als ich meinen gutbezahlten Job bei einer Hamburger Werbeagentur gekündigt habe, hatte ich zunächst keinen neuen Job in Aussicht. Ich wusste nur, ich wollte Veränderung, Wachstum und in ein englischsprachiges Land ziehen. Einige Zeit später hatte ich meine neue Stelle bei einer New Yorker Agentur manifestiert und einen Flug nach NYC für den 15. September 2001 gebucht. Meinen Job hatte ich also gekündigt, meine Wohnung aufgelöst, die Möbel verkauft oder bei Freunden untergestellt.

Dann passierte der 11. September. Die Twin Towers stürzten ein. New York war in großer Aufruhr. Meine Welt stand für einen Moment still und ich musste mich entscheiden:

Springen oder bleiben.

Ich entschied mich für die erste Option, und habe es nie bereut.

Ich habe also schon das ein oder andere Mal einen Schritte aus meiner Komfortzone getan. Du bestimmt auch! Falls du aber eine kleine Erinnerungsstütze brauchst, findest du hier 10 Wege, um deine Komfortzone zu verlassen.

  1. Umgebe dich mit positiven Menschen.
    Lade dir positive Unterstützung in deinem Umfeld ein. Sogenannte „Cheerleader“, die dich gut finden und das was du tust. Wenn du von Menschen umgeben bist, die dich und dein Wirken gut finden, dann ermutigt dich das und du traust dir selbst mehr zu. Es ist das gleiche wie mit Kindern. Sagst du ihnen „Das schaffst du nie!“ dann trauen sie sich vermutlich gar nicht erst, etwas Neues oder Erwünschtes auszuprobieren. Ermunterst du sie hingegen „Ja, du schaffst das, ich glaube an dich!“, dann wirkt das enorm positiv und unterstützend.
  2. Gehe in die Verbindlichkeit. Suche dir eine Partnerin und erzähle ihr von deinem nächsten Schritt, einer, der außerhalb deiner Komfortzone liegt. Erzähle ihr, bis wann du diesen Schritt umgesetzt haben willst. Dann treffe dich bzw. telefoniere regelmäßig mit ihr, und stelle sicher, dass das Thema auf den Tisch kommt. Das wird dich motivieren, weil du sicherlich nicht mit leeren Händen bzw. ohne Ergebnisse / Taten auftauchen willst :-). Das gleich gilt natürlich umgekehrt. Sie erzählt dir von ihren nächsten Schritten, die sie mutig anpacken will, und berichtet beim nächsten Mal, was sie davon schon umgesetzt hat. So motiviert ihr euch gegenseitig.
  3. Was kann schlimmstenfalls passieren? Stelle dir die Frage: „Was kann schlimmstenfalls passieren“ und lasse sie in dich einsinken. Gehe in Gedanken deine schlimmsten Szenarien durch, z.B. Ich werde ausgelacht. Andere wenden sich von mir ab. Ich riskiere viel Geld. etc. Konfrontiere dich mit deiner Angst, um sie zu überwinden. Atme dabei. Und spüre in dich hinein. Vielleicht stellst du dabei fest, dass der schlimmste Fall gar nicht so schlimm wäre, wie du vielleicht gedacht hast.
  4. Was würde ich bereuen, nicht getan zu haben? Stelle dir die Frage: „Was würde ich bereuen, nicht getan zu haben, wenn ich nur noch 1 Jahr zu leben hätte?“ Wenn Menschen am Ende ihres Lebens etwas bereuen, dann sind es an erster Stelle die Dinge, die sie nicht getan haben, nicht gewagt haben. Und nicht die, bei denen sie gescheitert sind. Weil selbst ein scheinbares Scheitern immer ein Schritt nach vorne auf deinem Weg ist.
  5. Suche dir Vorbilder. Welche Menschen kennst du, die dir als Vorbilder dienen können? Kontaktiere sie und bitte sie um ein Interview. Oder lese Bücher von ihnen um dich gedanklich darauf einzustimmen, wie sie gemacht haben, was du gerne tun würdest.
  6. 10 Wege deine Komfortzone zu verlassen Petra Schwehm
    10 Wege deine Komfortzone zu verlassen

    Halte dir dein Ziel vor Augen. Schaue dir die Kletterin auf dem Bild an. Sie schaut nur nach oben, zum Gipfel, dort hin, wo sie hinkommen will. Sie schaut nicht nach unten in den tiefen Abgrund, auch wenn sie baumelt. Sie ist konzentriert auf das, was sie will. Sie blickt nicht zurück. Fokussiere dich auf dein Ziel und dann setze einen Schritt – bzw. einen Griff – vor den anderen.

  7. Sage dir positive Affirmationen auf. Suche dir Affirmationen, die sich für dich stimmig anfühlen. Zum Beispiel: Ich schaffe das. Es ist sicher, Neues auszuprobieren. Das Universum will, dass ich mich ausdehne. Was andere Menschen von mir denken ist ihre Angelegenheit. Wenn ich wachse und mich weiterentwickle, gewinnen alle. Ich kann gar nicht scheitern, es ist unmöglich. Spreche die für dich passenden Affirmationen auf ein Aufnahmegerät oder auf dein Handy, und höre sie dir im Laufe des Tages immer wieder an.
  8. Dein Wille. Um dich wirklich von innen heraus zu motivieren etwas zu tun, musst du es wollen. Sandra Heim von MamaRevolution hat diese Motivation sehr schön in Worte gefasst: „Ich hab letztens eine Bekannte gefragt wie sie es geschafft hat einen bestimmten, für sie ganz wichtigen Traum zu manifestieren und sie sagte einfach: „I wanted it. And I did it.“
  9. Selbstwert-Training. Nimm an meinem 5 Tage Selbstwert Meditationskurs teil. Maximal 20 Minuten täglich für mehr Entspannung, Glück und Erfolg für deine beruflichen und privaten Ziele. Du kannst dich hier für den Kurs anmelden.
  10. Und dann … „Just do it!“ Tu es einfach. Du kannst dich gedanklich noch so oft darauf vorbereiten. Du wirst erst wissen, wie es ist, wenn du den Schritt wagst. So wie du laufen gelernt hast, indem du gelaufen bist. Du bist gefallen, wieder aufgestanden, wieder gefallen, und erneut aufgestanden. Du hast es einfach getan. Und hast dabei gelernt und bist daran gewachsen. Wenn du merkst, dass du immer noch zögerst, lese dir die Liste noch einmal durch, und nimm den Weg in Angriff, der dich spontan anspricht. Oder kontaktiere mich für eine Coaching Session.

Einer meiner nächsten Schritte aus der Komfortzone besteht übrigens darin, öffentlich Vorträge zu halten und / oder Videos zu drehen. Und obwohl ich das schon das ein oder andere Mal getan habe, brauche ich dafür einiges an Mut. Deshalb teile ich ihn mit euch, wie unter Punkt 2 erwähnt :-)

Jetzt erzähle uns von dir! Ich bin gespannt darauf von dir zu hören, welcher dein nächster Schritt aus deiner Komfortzone ist! Wie wirst du ihn angehen?

Petra_Signatur

 

 

 

 

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32 Responses to 10 Wege um deine Komfortzone zu verlassen – Mutig sein und sich trauen

  1. Liebe Petra,
    ich habe gerade so viel zu tun. Ich habe viele Termine und keine Zeit für weitere Dinge. Dachte ich. Bis ich gerade diese Liste gelesen und Deinen 5-Tages-Kurs unter Punkt 9 noch einmal näher angeschaut habe. Das klingt so gut, dass ich mich gerade sofort angemeldet habe. Die 20 Minuten pro Tag bin ich mir wert :-)
    Liebe Grüße, Andrea

  2. Liebe Petra,
    danke für den Beitrag. Ich nehme mir vor allem immer Punkt 3 vor. Was kann schlimmstenfalls passieren? Meistens nicht viel. Davon unter der Brücke zu schlafen, sind wir meist weit entfernt :-) Dank Dir werde ich jetzt aber gerne auch noch die anderen Punkte umsetzen, um weiterhin mutig zu sein. Ist ja nicht immer und nicht jeden Tag einfach.

  3. Ein toller Artikel, liebe Petra! Danke!
    Ich persönlich mache selbst die Erfahrung, an Nummer 3 zu hängen. Die Vorstellung von dem, was passieren könnte ist meist eine unkonkrete Vorstellung und dadurch größer als sie ist und häufig eine Angst, die gar nicht wirklich real ist. Wirklich zu Ende denken und aussprechen hilft bei mir. Und wenn ein Glaubenssatz dabei ist, wird er „schnell“ bearbeitet :-)
    Viele Grüße
    Kirstin

  4. Tolle Ideen! Werd ich gleich mal teilen. Komisch, dass es immer wieder so schwierig ist seinen Komfortbereich zu verlassen, egal wie oft man es schon getan hat … :-)

  5. Es immer wieder schwer, die eigene Komfortzone zu verlassen, und doch sooo wichtig. Danke für die Tipps! Ich finde deine Videos im Kurs übringens ganz toll, weiter so!

  6. Tolle Liste!
    Jeder einzelne Punkt ist superwichtig, aber irgendwie stechen Punkt 1 und Punkt 9 für mich heraus. Soviele Menschen geben schon am Anfang auf, weil sie denken, sie werden es nicht schaffen oder schlimmer noch: sie verdienen es nicht (Selbstwert)!
    Und genau da kommt unser Umfeld ins Spiel – die positiven Menschen – die einen aufbauen und anspornen können, wenn man es grad selbst mal nicht schafft.

    • Genau, Anja. Selbstwert ist so ein wichtiges Thema, und positive Menschen um sich herum versammelt zu haben, hilft enorm dabei, aus sich selbst raus zu gehen, sich zu trauen und es sich Wert zu sein!
      Ich danke dir für deinen Kommentar.

  7. Danke für deine Inspiration, Petra! Mir hilft ausserdem noch, immer wieder Pausen einzubauen und mich daran zu erinnern, dass alles seine Zeit und seine inneren Umbrüche braucht. Dafür helfen ja dann z.B. deine Affirmationen, die mich abendlich übrigens schön in den Schlaf wiegen :) Danke dafür!!

    • Das ist wichtig, Anja, wie du sagst, alles braucht seine Zeit.
      Herzlichen Dank für dein Feedback! Deine Antwort wiederum motiviert mich, noch mehr aus meiner Komfortzone herauszutreten :-)

  8. Liebe Petra, das sind tolle Tipps und vielen Dank, dass ich mit dabei bin. Meine Bekannte weiß noch gar nicht, dass ihre Aussage gerade Furore macht ;) Punkt 10 gefällt mir besonders gut und ist das, was ich am allermeisten verinnerlichen und umsetzen möchte: Einfach machen! Ich drück Dich, Sandra

    • Haha, jetzt wird deine Bekannte berühmt ;-) Genau, „einfach“ machen. Funktioniert am Besten, wenn man nicht lange darüber nachdenkt. Ich feuere dich an, Sandra, go!! :-)

  9. Liebe Petra,
    danke für diesen inspirierenden Blogpost! Es ist nicht immer einfach seine Komfortzone zu verlassen, aber jedesmal, wenn ich s getan habe, hat sich etwas Positives daraus entwickelt. Und ich hab mich sehr gut gefühlt – nachdem sich die Wogen der Aufregung und des Umbruch-Chaos geglättet hatten.
    Mein Umzug nach München in 2012 und meine Entscheidung, meine Talente und Berufung zum Beruf zu machen waren solche Sprünge…
    Herzliche & sonnige Grüße,
    Stefanie

  10. Liebe Petra,

    Ein inspirierender und Mut machender Artikel.
    Das schlimme an der Komfortzone ist, dass sie so bequem ist und wir so schwer aufstehen können – wie morgens aus dem warmen kuscheligen Bett.

    Ich persönlich möchte mich aus der Komfortzone der Hausarbeit und Mutter sein wagen. Sprich, meine Prioritäten und den Fokus auf das legen was ich wirklich erreichen will und mich nicht länger verstecken…

    • Liebe Nicole,

      herzlichen Dank, dass du den Mut hast, deinen nächsten Schritt aus der Komfortzone zu formulieren. Wie ich auf deinem Blog sehe, befindest du dich bereits auf dem besten Weg dorthin :-) Yeah!

      Alles Liebe & ich wünsche dir von Herzen viel Erfolg und Mut,
      Petra

  11. Super Artikel liebe Petra, auf den Punkt gebracht.
    Bei mir gibt es eine goldene Regel „hätte ich noch“ gibt es nicht. Wenn ich etwas wirklich wollte, habe ich es auch durchgezogen, egal gegen welche Widerstände und auch wenn ich mal feststellen musste, das war’s jetzt nicht. Dafür konnte ich es dann abhaken und wusste, dass das Thema durch ist.
    Herzliche Grüße
    Ute

    • Liebe Ute,
      ich danke dir für deinen Kommentar.
      Ja, ich kenne das Gefühl, das du beschreibst, es ist sehr befreiend. Und die Worte „hätte ich noch“ aus dem Wortschatz zu streichen ist ein guter Tipp! :-)
      LG, Petra

  12. Hallo Petra, das sind wirklich tolle Tipps! Aber zu Punkt 1 eine Frage, die vielleicht auch andere interessiert: Wie findet man denn „Cheerleader“? Ich habe zwar welche und merke, wir mir das hilft – aber wirklich „auf die Suche gehen“ nach solchen Menschen ist schon schwierig, oder? LG, Katharina

  13. Liebe Katharina,
    wer suchet, der findet ;-) Indem du dir ein Netzwerk von positiven, unterstützenden Menschen aufbaust, die auf deiner Wellenlänge sind (z.B. in einem ähnlichen Business wie du). Setze dir die Intention, dass du das möchtest, dass es deine Absicht ist. Öffne dich dafür. Und schau was passiert. Und frage dich, ob du bereit bist, ebenso „Cheerleader“ für die andere, dich inspirierende Person zu sein. Win-Win. Selektiere dein Netzwerk. Lasse die Menschen ziehen, die negativ dir und deinem Business gegenüber eingestellt sind.
    Alles Liebe & gute Connections,
    Petra

  14. Vielen Dank für die Erinnerung daran, dass man hin und wieder aus der Komfortzone ausbrechen sollte. Da habe ich es mir gerade in den letzten Monaten bequem gemacht. Aber damit ist nun Schluss.

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