Warum dich ein schwaches Selbstwertgefühl teuer zu stehen kommt, und wie du das ändern kannst

Warum dich ein schwaches Selbstwertgefühl teuer zu stehen kommt, und wie du das ändern kannst

Wenn du beginnst, deine Bestimmung zu leben und immer mehr deiner Freude folgst, dann kann es sein, dass du sehr viel Freude mit dem Geben hast, aber nicht gut annehmen kannst, was Geld oder Unterstützung betrifft.

Das läuft meistens so lange gut, wie du nicht darauf angewiesen bist, Geld zu verdienen. Wenn dein Ehemann oder andere Personen für dich sorgen, du noch einen Job mit festen Einnahmen oder viele Rücklagen auf der hohen Kante hast – wunderbar!

Möchtest du aber beginnen, mit deiner Bestimmung Geld zu verdienen, und das Geld will einfach nicht zu dir fließen, dann stehen dir vermutlich noch einige Hürden – namens Glaubenssätze oder Selbstsabotagemechanismen – im Weg. Hier kann ich dir als Begleitlektüre mein aus der Blogparade entstandenes E-Book „Geld & Glaubenssätze“ empfehlen. Du kannst es dir hier kostenlos herunterladen.

Was dein Selbstwertgefühl mit deinem Geldfluss zu tun hat, erkläre ich dir in diesem Artikel.

Ich behaupte mal folgendes:

  • Schwaches Selbstwertgefühl = wenig bis kein Einkommen
  • Starkes Selbstwertgefühl = gutes bis hohes Einkommen

Wenn dein Einkommen deinen Erwartungen entspricht, dann brauchst du gar nicht erst weiterzulesen. Möchtest du aber endlich ins Verdienen kommen, dann kann ich dir hilfreiche Hinweise geben, wie du das ändern kannst.

An diesen energiezehrenden Glaubenssätzen erkennst du, dass du ein schwaches Selbstwertgefühl hast

Überprüfe einmal, ob du mit dem einen oder anderen Satz in Resonanz gehst:

  1. Du denkst, du bist es nicht wert, viel Geld zu verdienen
  2. Du denkst, du musst es allen Recht machen – allen, außer dir selbst
  3. Du denkst, du musst ständig geben und darfst nicht annehmen
  4. Du kannst dich nicht abgrenzen
  5. Du kannst deine Meinung nicht vertreten
  6. Du stellst deine Bedürfnisse hinten an
  7. Du denkst, du musst erst sehr viel leisten, bevor du dir etwas verdient hast
  8. Du denkst, du bist einfach nicht gut genug
  9. Du spürst Ablehnung oder Irritation gegenüber Menschen, die viel Geld verdienen

Wie immer schreibe ich aus eigener Erfahrung und kenne all diese Punkte nur zu gut. Ich bin in alle Stolperfallen selbst getappt. Ich habe gegeben, bis ich leer war. Ich habe meine Bedürfnisse hinten angestellt, um mich dann darüber zu ärgern. Ich habe mich nicht getraut, zu sagen, was mir nicht passt. Und ich habe gedacht, ich muss alle Menschen lieben, und zwar vor mir selbst.

Waren diese Erfahrungen schön? Nein!! Aber dafür waren sie lehrreich, und ich weiß jetzt, wie ich diese Energie ändern kann und meine Grenzen und meinen Wert achte.

Verstehe mich nicht falsch bei Punkt 3 – ich sage schon, dass du geben sollst, und zwar aus reinem Herzen heraus. Das ist es ja, was du mit deiner Freude, deiner Bestimmung tust. Geben ist wundervoll. Es ist dein Geschenk an die Welt. Aber es gilt die feine Grenze in dir zu achten, die sagt „Stopp – Jetzt ist es genug“. Ich habe gegeben, gegeben, gegeben, und jetzt sind meine Reserven leer.

Gerade wenn du ein Online-Business betreibst, ist es oft nicht einfach, diese Gradwanderung zu erkennen. Wann ist es genug? Wann hast du genug gegeben, an Infos, an Wissen, an Zeit? Wann darfst du etwas verlangen – eine Gegenleistung, Geld? Etwas annehmen oder gar einfordern?

Die Lösung ist ganz einfach: Wenn du es dir Wert bist.

Wenn du spürst, dass du etwas ganz Wertvolles, Wichtiges zu geben hast, dass anderen Menschen dient und sie weiterbringt. Wenn du merkst, wie wertvoll du allein mit deiner Präsenz, mit deiner Energie oder mit deinem Wissen für andere bist.

Häufig scheinen bei Frauen, mit denen ich arbeite, diese Themen und Glaubenssätze durch:

  • Ich bin (noch) nicht gut genug. Tatsächlich?
  • Ich muss erst noch eine Ausbildung machen. Die wievielte ist das denn?
  • Ich darf für meine Zeit, für mein Angebot, für mein Wissen, für meine Produkte etc. noch kein Geld verlangen, weil ich es ja noch nicht richtig kann. Ab wann darfst du denn Geld verdienen?
  • Andere werden sich von mir abwenden, wenn ich (mehr) Geld für meine Dienstleistung verlange. Wirklich!?
  • Ich bin nicht kompetent genug, ich bin keine Expertin. Sagt wer?

Du bist bereits eine Expertin in etwas, wenn du durch einen Prozess gegangen bist, und diesen mit anderen teilst. Du bist bereits eine Expertin, wenn du eine Ausbildung gemacht hast und dieses Wissen mit anderen teilst oder ihnen zur Verfügung stellst. Natürlich kannst du dich immer verbessern, und solltest das auch tun bzw. du wirst es von ganz alleine wollen, weil das ein natürlicher Wachstumsprozess ist.

Aber hier und jetzt und genau da, wo du gerade stehst, hast du bereits einen sehr, sehr wertvollen Schatz in dir, der anderen hilft. Und diese Hilfe, diese Unterstützung, dieser Service hat einen Wert. Und zwar den Wert, den du ihm gibst.

Wenn du von einer Ausbildung zur nächsten hüpfst, und nie das gelernte Wissen, die Erfahrung oder die Heilungsprozesse in dir weitergibst, dann verzögerst du deine Lebensaufgabe. Dann bist du eine Expertin, die sich weigert, ihr Wissen, ihre Erfahrung oder ihre Dienstleistung weiterzugeben. Und damit verzögerst du auch deinen Wert, und somit deinen Geldfluss.

Wenn du einen Blogartikel nach dem anderen schreibst, oder ein Gratis-Angebot nach dem anderen erstellst, und nie ein kostenpflichtiges Angebot für deine Leser gestaltest und ihnen erklärst, warum dieses Angebot so wichtig und nützlich für sie ist und wie es ihnen weiterhelfen kann, dann vertust du eine wertvolle Chance an dir UND an deinen Leserinnen. Und dadurch kommt dein Geldfluss auch nicht ins Rollen.

Dein kostenpflichtiges Angebot ist das ultimative Geschenk an deine Kunden oder deine Leser.

Weil du darin sehr viel Energie und Aufmerksamkeit steckst bzw. gesteckt hast, und deine Kunden durch einen Prozess begleitest, oder ihnen eine Lösung für ihr Problem bietest. Und deine Artikel oder deine Gratis-Angebote oder deine Kostproben werden immer nur die Spitze des Eisberges sein.

Willst du die Menschen erreichen, denen du wirklich helfen kannst, indem sie sich auf dich und deinen Service einlassen? Oder willst du die Menschen ansprechen, die sich nur die Gratis-Proben holen, und davon immer mehr wollen, bis du mit leeren Händen da stehst? Du hast es in deiner Hand, du wertvolles Wesen.

Geld kommt fast immer über andere Menschen zu dir. Für einen Energieaustausch. Nur, dass der Kanal auf beiden Seiten offen sein muss: Du sendest aus, du gibst – UND du empfängst.

Weil du etwas richtig gut kannst oder weißt.

Weil du anderen damit Nutzen bietest.

Und weil du es dir Wert bist.

In diesem Sinne – happy Money Flowing

 

Petra_Schwehm_Signatur

 

 

 

 

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Wie steht es um dein Selbstwertgefühl und deinen Geldfluss? Ich freue mich über deine Meinung!

6 Responses to Warum dich ein schwaches Selbstwertgefühl teuer zu stehen kommt, und wie du das ändern kannst

  1. Liebe Petra,
    spannendes Thema, ich kenne es nur zu gut. Bei mir ist es eine Mischung aus 1, 8 und 9, was wohl mit meinem Hang zum Perfektionismus einhergeht. Bevor es nicht hundertprozentig ist (zumindest in meinen Augen), sollte ich „es“ der Welt nicht antun. Blöder Glaubensatz, aber das Erkennen ist ja der erste Schritt in die richtige Richtung. Danke für die Erinnerung daran.

    viele Grüße
    Susan

    • Liebe Susan,

      danke für deine vertrauensvolle Rückmeldung! Genau, Erkenntnis führt mit Willen und Selbstliebe zu Veränderung.
      Ich wünsche dir von Herzen, dass ganz viele Kunden dein Angebot lieben werden, weil du ihnen hilfst und es perfekt ist, genau so, wie es ist.

      Herzliche Grüße,
      Petra

  2. Liebe Petra,

    ich muss gestehen, dass es bei mir sehr lange gedauert hat, bis ich die Idee ‚Geld gleich Selbstwert‘ wirklich an mich heranlassen konnte. Es gibt ja so viele Ausreden, die bequemer sind und durch die man die Verantwortung abgeben kann.
    Vor allem als Künstlerin. Da gibt es die bösen Händler, die bösen Verlage, die bösen Kunden, die ja alle nichts zahlen wollen…
    Aber seinen Wert einzufordern, funktioniert!Ich bin jetzt dran und habe seitdem schon viele positive Veränderungen erlebt. :-)

    Alles Liebe,
    Marie

  3. Hallo,
    eine toller Artikel indem ich mich sehr wiedergefunden haben. Gerade weil ich in einem Bereich so eine hohe Ausbildung genossen habe und mir Institutionen von außen das „Du kannst was“-Siegel auferlegt habe (Master of Science in Ökologie), fällt es mir so schwer in meinem Passions-Projekt (Natur malen statt messen)dazu zu stehen, dass ich was kann…ganz ohne offizielles Siegel und so ;)
    „Dein kostenpflichtiges Angebot ist das ultimative Geschenk an deine Kunden oder deine Leser.“ Das gefällt mir , werd ich mir merken.
    Liebe Grüße,
    Gesche

    • Dankeschön, Gesche :)
      Ich denke, das geht ganz vielen so! Ein (theoretisches) Zertifikat sagt ja nichts darüber aus, wie gut man in der Praxis ist, bzw. umgekehrt, kein Zertifikat bedeutet nicht gleich, keine Kenntnis zu haben. Was letztendlich meiner Meinung nach zählt, ist die Wirkung, die man erzielt bzw. die Lösung, die man kreiert – Zertifikat hin oder her.

      Viel Freude weiterhin bei deinem Passions-Projekt!

      Liebe Grüße,
      Petra

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