Wie du mit Ablehnung und Kritik konstruktiv umgehen kannst

Wie du mit Ablehnung und Kritik konstruktiv umgehen kannst

Gehörst du auch zu den Frauen, die sehr empfindlich auf Kritik reagieren? Die manchmal Angst vor Ablehnung haben?

Willkommen im Club. Ich zähle da sicherlich dazu. Vom Astrologie-Standpunkt gesehen befindet sich mein Mond im Löwe, und geprägt von diesem stolzen Zeichen reagiere ich sehr empfindlich, wenn ich mich emotional angegriffen fühle. Autsch. Deshalb habe ich heute eine Anregung für dich, wie du mit Ablehnung konstruktiv umgehen kannst. Mir hat sie gleich geholfen!

Jemand mag dich nicht (mehr)? Du hast eine (scheinbar) scharfe Kritik einstecken müssen?

Es gibt genug Beispiele, in denen du deine innere Stärke entwickeln musst oder darfst. Dann hast du hast zwei Optionen.

1. Du steckst den Kopf in den Sand, wirst kleiner und gehst einen Schritt zurück.

2. Du bleibst stehen, richtest dich auf und wächst an der Situation

Da du Option 1 nicht wirklich willst (sonst würdest du diesen Artikel nicht lesen), ist mein folgender Lösungsansatz für Option 2 geschrieben.

Schritt 1: Visualisiere die Person vor deinem geistigen Auge, um die es geht. Stelle sie dir vor, in ihrem höchsten Potenzial, so gut du kannst.

  • Wenn die Person etwas zu dir gesagt hat, was scheinbar gemein oder unpassend war, dann halte dir das folgende vor Augen: Sie hat es nicht über dich, sondern über SICH SELBST gesagt. Es kann gar nicht anders sein. Denn es sind nur die Personen in der Lage, Kritik auszusprechen, die selbst unzufrieden mit sich und irgendeinem Teil ihres Lebens sind. Und der einzige Grund, warum du in Resonanz damit gehst, ist der, dass ein Teil von dir glaubt, was sie über dich gesagt hat.
  • Hat die Person gar nichts gesagt, sondern sich beispielsweise wortlos abgewendet: Dann bedanke dich bei ihr, dass sie dir eine Lernaufgabe geschickt hat, an der du wachsen kannst. Stelle dir vor, wie diese Person ihre Präferenzen neu gewählt hat, und sich anders ausgerichtet hat. Es hat nichts mit dir persönlich zu tun, sie hasst dich nicht, sie hat lediglich ihre Energie von dir zurückgezogen, und hat etwas Neues bzw. anderes ins Visier genommen. Vielleicht kannst du dich sogar mit ihr freuen, und ihr gute Energien senden.

Schritt 2: Stelle dir die folgenden Fragen:

Wie du mit Ablehnung und Kritik konstruktiv umgehen kannst
Wie du mit Ablehnung und Kritik konstruktiv umgehen kannst
  • Ist das, was sie über mich gesagt hat (oder das was ich denke, dass sie über mich sagt), wirklich wahr?
  • Wenn ja, welcher Teil davon ist wahr?

Beobachte welche Gefühle hochkommen. Wenn du beispielsweise ein Gefühl der Ablehnung spürst, dann grabe nach, was dein Unterbewusstes glaubt, welche Sätze es denkt. Vielleicht kommt als Antwort „Sie mag mich nicht.“ Dann stelle dir die Frage: Mag ich mich selbst überhaupt? Und deine Antwort lautet vielleicht: Ja, immer mehr. Ich mag mich immer mehr und ich werde jeden Tag besser darin, mich zu mögen.

Schritt 3: Was du auch noch tun kannst:

  • Richte dich neu aus, zum Beispiel indem du ein paar Mal tief ein- und ausatmest.
  • Fokussiere dich auf die vielen Sachen, die du gut kannst, z.B. aus deinem Buch der positiven Aspekte.
  • Finde Wege, um dich sofort besser und energiegeladener zu fühlen.
  • Verändere deinen Blickwinkel, also betrachte die Situation aus einer anderen Perspektive heraus.
  • Lege deine Hand für eine Minute auf deinen Solarplexus (die Stelle kurz über deinem Bauchnabel)
  • Und beobachte wie deine Laune steigt, und wie gut du diese Situation gemeistert hast.

Vielleicht klappt es nicht gleich beim ersten Mal. Vielleicht dauert es etwas länger, bis du wieder in deiner Energie bist. Aber je öfter du übst, desto besser wirst du.

Wenn du mehr und mehr deinem Herzen und deiner Freude folgst, dann wird es auch mehr scheinbare Kritiker geben, die das, was du tust, nicht gut finden. Aber davon wirst du dich nicht von deinem Weg abbringen lassen, oder?

Wenn du dich bewusst auf die guten Gefühle konzentrierst, dann ist selbst eine Kritik leicht überwindbar. Und wer weiß, was daraus alles Gutes entstehen kann.

Mich hat diese Person übrigens dazu inspiriert, diesen Artikel zu schreiben, den es ohne diese Erfahrung der Ablehnung nicht geben würde. Und dafür bin ich ihr sehr dankbar.

 

Jetzt bin ich auf deinen Kommentar gespannt: Wie gehst du mit Ablehnung um? Kannst du solchen Situationen etwas Gutes abgewinnen und wächst daran? Hast du weitere Tipps bezüglich dem positiven Umgang mit Kritik? Ich freue mich darauf, von dir zu hören!

 

Petra_Signatur

 

 

 

 

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10 Responses to Wie du mit Ablehnung und Kritik konstruktiv umgehen kannst

  1. Aus Kritik kann man immer etwas positives machen! Ich bin immer dankbar für Feedback, es gibt immer Raum zum wachsen und besser werden.
    Und wenns mal wirklich weh tut – Krone aufrichten und weitergehen!
    :-)

  2. Liebe Petra, ich finde es ist eine Kunst, richtig mit Kritik umzugehen. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass sich konstruktive Kritik erweiternd anfühlt. Die nicht so gut gemeinte Form von Kritik fühlt sich einfach nur doof an und da sind Deine tollen Tipps Gold wert :)

  3. Ich auch : Mond im Löwen. Die Erfahrung hat mich gelehrt, wenn ich meine Anteile sehe habe ich eine Landfläche und dann gilt Selbst-Improvement. Das mach ich aber mit mir aus, der Kritiker hat Messer, die mag ich nicht. Und wenn ich keine Landfläche habe schüttele ich einfach mein Fell. Auf alle Fälle danke an alle meine Kritiker, sie haben niemals Recht und mich Meilen weiter gebracht.

  4. Liebe Petra
    ich kenne das sehr gut, da ich auch empfindlich auf Kritik reagiere. Seit ich aber immer mehr offen bin (mein Mantra dazu: alles was da ist, darf auch da sein) macht es mir viel weniger aus, wenn mich jemand kritisiert. Genau wie du denke ich dann auch, es ist sein/ihr Problem, nicht meins. Aber gerne überlege ich dann doch noch, wo der Funke Wahrheit steckt und ob ich vielleicht auch etwas daraus für mich lernen kann.
    Im Grunde genommen sind alle Menschen, die uns begegnen, einfach Lehrer auf unserem Weg :-)
    viele Grüsse!
    Julia

    • Mit deinem Mantra reagierst du schön gelassen, Julia! Dazu fällt mir ein ähnlicher Spruch von meinem Teebeutel-Blättchen ein „Alles was existiert, hat ein Recht zu existieren“.
      Herzlichen Dank für deinen Kommentar ♥

  5. „Alles was existiert, hat ein Recht zu existieren“ / Alles was da ist, darf auch da sein – und ich suche instinktiv nach dem Veto…geht euch das auch so?
    Wir reagieren emotional auf das, was existiert/da ist. Und das ist und war immer etwas, womit ich die größten Schwierigkeiten hatte. Oder: auch die Gefühle die ich habe, haben ein Recht „da“ zu sein. Sich damit auseinander zu setzen und das Vertrauen zu haben, dass man alle Kraft hat, mit diesen Gefühlen umzugehen ist für mich eine ganz wichtige Lektion. Die Reaktion auf z.B.eine Kritik ist, wie Petra schreibt, etwas ganz wertvolles aus dem man sich und seine Bedürfnisse und Ängste besser kennen lernt. Danke für die Erinnerung!

    • Ja, alles darf sein – die Frage dabei ist: Welche Erfahrungen und Gefühle möchtest du in dein Leben ziehen bzw. manifestieren?
      Wenn du das beantwortet hast, dann kannst du schauen, wie du dich gefühlsmäßig immer mehr diesem Zustand nähern kannst, und bewusst einen Gedanken wählen, der sich besser anfühlt.
      Danke für deine Offenheit, Bettina! Und du hast unermesslich viel Kraft :-)

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