Wie du dich traust, deine Homepage online zu stellen

Wie du dich traust, deine Homepage online zu stellen

Sich trauen, Homepage online zu stellenDu hast eine Leidenschaft, die du zum Beruf machen willst, viele Ideen und findest, dass es an der Zeit ist, eine Homepage dazu zu erstellen. Vielleicht hast du schon erste Schritte unternommen, Seiten entworfen, Texte geschrieben und ein paar Bilder gesammelt. Aber irgend etwas hält dich noch davon ab, deine Homepage online zu stellen.

Ich kenne das. Hier ist meine Geschichte.

Meine erste Homepage hatte ich 2005. Damals ging ich mit meinem Wellness-Angebot von Massagen und Beratungen online.

Ich suchte mir eine Homepage-Designerin, einen Programmierer, Freunde, die mir gut zuredeten und einen Unternehmensberater, die mich dazu pushten, meine Homepage online zu stellen. Alleine hätte ich es nicht getan.

Ich hatte Angst. Wovor genau, kann ich gar nicht mehr sagen. Ich wusste nur, ich traute mich nicht etwas über mich öffentlich zu machen. Was rational gesehen ziemlicher Quatsch ist, weil man ja jeden Tag und immer öffentlich ist, und sei es nur im Supermarkt oder sonstwo. Aber dies war etwas anderes.

Hier ging es darum, mich und meine Angebote, meine Person zu outen, und das machte mir großes Kopfzerbrechen. Ich wusste, ich hatte viel zu geben und ein großes Potenzial in mir, aber entgegengesetzt war da eine ebenso starke Angst, ausgelacht oder kritisiert zu werden.

Als Ergebnis davon war meine Homepage mitsamt ihren Angeboten nicht lange am Markt. Ein Jahr lang, dann nahm ich sie freiwillig aus dem Cyber-Net. Mit guten Ausreden. Ich wusste ja gar nicht was ich will, es erfüllte mich nicht, es kamen keine Kunden und so weiter und so fort. Heute weiß ich, dass ich mir selbst im Weg stand, und meinem Ego erlaubt hatte, mich zu sabotieren.

Diese Fallstricke hielten mich von meinem Erfolg ab

  • es kamen deshalb keine Kunden, weil ich sie nicht wirklich anziehen wollte. Weil ich insgeheim dachte oder vielmehr befürchtete, es nicht wert zu sein, dass man mich für meine Dienstleistungen bezahlen würde.
  • ich hatte keine „Über Mich“-Seite, zumindest keine ausführliche, in der ich von mir und meinen Wertvorstellungen berichtete
  • ich richtete meinen Fokus zu sehr nach außen, und glaubte anderen Menschen mehr als mir, was sie über mich und über mein Business zu sagen hatten
  • ich lies mich von Rückschlägen so sehr zurückschlagen, dass ich nach kurzer Zeit aufgab
  • ich glaubte nicht an MICH und deshalb konnten andere Menschen (= meine potenziellen Kundinnen) auch nicht an mich glauben, bzw. fühlten sich erst gar nicht zu mir hingezogen
  • ich war nicht in der Lage, Feedback und Kritik anzunehmen, weil ich nicht in mir gefestigt war

Außerdem, so sagte ich mir, konnte ich mich ja auf das Geschäft meines Mannes konzentrieren, und ihn unterstützen, weil er wusste ja schließlich was er wollte. Heute kann ich darüber schmunzeln. Aber ich habe viel gelernt in dieser Zeit. Und ich habe nicht aufgegeben. Meine Seele klopfte immer wieder bei mir an, und drängte mich sanft dazu, doch raus zu gehen und mich der Welt zu zeigen.

Dann habe ich mir die Frage gestellt, was denn passieren kann, im schlimmsten Fall.

Und was ich tun würde, wenn ich nur noch einen Tag zu leben hätte. Gäbe es da etwas, was ich bereuen würde, nicht getan zu haben? Oh ja, auf diese Frage kamen ganz viele Antworten. Ich würde es bereuen, nicht mein vollstes Potenzial gelebt zu haben, denn das war es ja, wozu ich hier auf die Erde gekommen bin.

Nicht um im Publikum zu stehen, und anderen zu applaudieren – ja, das natürlich auch, sehr gerne auch – aber vor allen Dingen, um mich selbst zu leben, ganz egal was andere darüber sagen oder denken.

Ich verstand, dass jeder ein Recht auf seine Meinung hat, und dass es immer Menschen geben wird, die nicht in Übereinstimmung mit dem sind, was du tust und wer du bist. Und das ist ja völlig ok so und richtig! Wie langweilig wäre diese Welt, wenn alle das gleich dächten, täten und sagten!

Aber diese Meinungen hatten nichts mit meiner zu tun. Es war ausschließlich wichtig, was ich für mich richtig und stimmig hielt, und das wollte ich mit der Welt teilen, um die Menschen anzusprechen, die sich davon angezogen fühlen.

Was ich getan habe, um die Situation zu ändern.

Ich habe an meinem Selbstwertgefühl gearbeitet. Zum Beispiel hiermit.

Eins kam zum anderen, ich traf auf Leute, die von sich aus Hilfe anboten, las inspirierende Bücher, besuchte Online-Kurse, und Stück für Stück traute ich mich aus meinem Schneckenhaus. Was mir geholfen hat, waren Beispiele von anderen mutigen Frauen, die mir vorlebten, dass sie nicht perfekt sind und es auch nicht sein müssen, und trotzdem sich selbst leben können.

Ja, dass gerade diese Unperfektheit authentisch und glaubwürdig macht.

Der Unterschied von jetzt zu damals, als ich zum ersten Mal online ging ist der, dass ich in mir gefestigter und selbstbewusster bin. Ich erwarte jetzt nicht mehr von mir, dass ich perfekt sein muss. Ich darf mich so zeigen, wie ich bin, und ich darf auch verletzlich sein. Und genau dieses authentische Sein, was ich mich vor einigen Jahren noch nicht getraut habe zu zeigen, ist es jetzt, was meine Kundinnen anzieht.

Also, was würdest du bereuen, nicht getan zu haben, wenn du nur noch einen Tag zu leben hättest?

Mir verhalf diese Frage dazu, meine Blockaden im Kopf zu überwinden, und nicht mehr länger darüber nachzudenken und zu zweifeln, was alles passieren könnte wenn ich mich „öffentlich“ machen würde.

Welchen Schritt kannst du jetzt gleich unternehmen, um ein Stück näher zum Start deines Online-Business zu kommen?

Wer oder was kann dich dabei unterstützen?

Ich FREUE mich darauf, von dir zu hören. Erzähle mir von deinen Gedanken im Kommentarfeld unten. Vielleicht ist das dein nächster Schritt?

Auf deinen (Online)-Erfolg!

Petra_Signatur

 

 

 

 

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16 Responses to Wie du dich traust, deine Homepage online zu stellen

  1. Wow! Toller Artikel, Petra! Da gibt es so viele Gemeinsamkeiten zu mir. Bei mir war es ganz genau gleich und die Kunden / Klienten sind erst gekommen als ICH es mir wert war, sie anzuziehen.

    So wie Raho gesagt hat, der Weg zu Glück im Leben ist radikale Selbstliebe.

    Wie du sagst: den Perfektionismus gehen zu lassen und offen zur Verletzlichkeit zu stehen, ist der Weg zum Erfolg!

    Alles Liebe,
    Mara

  2. Hallo Petra,

    ich habe seit 2 Monaten meinen Blog. Ich muss sagen, dass war im nach hinein die beste Entscheidung die ich getroffen habe.

    Mein Blog und das Thema was ich behandel ist eben aus wirklichen persönlichen Erfahrungen entstanden und ich wollte dann auch persönliche Erlebnisse und Erfahrung einbinden.

    Bevor ich mich dazu entschieden habe, war ich erstmal auf dem falschen Kurs. Ich hatte vor 4 Monaten schon mal angefangen aber da war die Ausrichtung nicht ehrlich und authentisch.

    Aber jetzt wo ich wirklich mich mit in den Blog mit einbinde ist das Feedback echt super.

    Bevor ich gestartet bin hatte ich sehr große Angst für die Reaktion.
    1. Weil ich persönliche Erfahrung teil – Interessiert das die Leute überhaupt?
    2. Weil ich ein Thema behandel, womit sich nicht viele beschäftigen – Bekomme ich überhaupt Reaktion=
    3. Ich bin kein Dr. oder habe Fachwissen – Würden die Menschen einem anderen Menschen ohne Dr. Titel zu hören und nur aus seinen persönlichen Erfahrungen seine Hilfestellungen annehmen?

    Das sind nur 3 Fragen die mich beschäftigt haben. Ich hab mich am Anfang nicht würdig genug gefühlt, solche Inhalte zu verbreiten wie ich sie vor hatte. Aber ich sagte mir… wenn ich in so einer Negativspirale gefangen war, dann ist das auch bei anderen so und denen will ich helfen.

    Just do it! War dann mein Motto. Ich kann nichts verlieren. Jedes Feedback oder Kritik kann mir nur helfen zu wachsen.
    Das musste ich erstmal verstehen.

    Nun fehlen mir nur noch Klienten, damit ich daraus einen Beruf machen kann in dem ich aufgehen kann. Aber ich bin da positiv gestimmt.

    Danke für deinen Artikel.

    Beste Grüße,
    Dennis

    • Lieber Dennis,

      lieben Dank für das Teilen deines Kommentares und dein aufrichtiges Wesen. Ja, irgendwie geht es uns allen ähnlich, nicht wahr?
      Jetzt bin ich sehr gespannt auf deinen Blog und über das, was du schreibst. Ich schau gleich mal rein :-)

      Alles Liebe,
      Petra

  3. Liebe Petra,

    eine gute Zusammenfassung.
    Mut zur Lücke gilt auch bei der Homepagegestaltung. Ich arbeite im Moment gerade an meiner dritten Version.
    Mir hat es auch geholfen, dass Webseiten, so wie Menschen, in Entwicklung sind. Sie sind ständig in Bewegung und können immer verbessert und angepasst werden. Somit ist eine Webseite nur für einen kurzen Moment fertig … dann entwickelt sie sich wieder weiter.

    Alles Liebe,
    Ilse Maria

  4. Liebe Petra
    danke für so einen tollen Artikel und ja man erkennt sich wieder :-) und auch mich hat diese Frage oft schon weitergebracht:Was ist das schlimmste was mir passieren kann“?
    Und ja der liebe Selbstwert so ein genialer Kerl ,der uns alles oder auch nichts ermöglicht:-)
    Danke,dass du das alles so schön in Worte fasst.

  5. Liebe Petra,
    das kenne ich gut »…ging es darum, mich und meine Angebote, meine Person zu outen«. Genau genommen kann ich alles, was du oben ge- und beschrieben hast 1:1 nachfühlen, weil es mir ganz genau so ging. Das wirklich Witzige daran ist, dass ich früher dachte, es geht nur mir so. In Wirklichkeit sitzen wir alle im selben Boot. Dafür ist das Internet (und auch unsere Websites) gut: Wir merken plötzlich, dass es dem anderen genau so geht.
    Danke für deine Offenheit & deinen Mut.
    Herzliche Grüße, Stefanie

    • Liebe Stefanie,

      Ja, wirklich erstaunlich! Uns allen geht es ähnlich, und es tut so gut, sich zu vernetzen und sich darüber auszutauschen.

      Danke für dein herzliches Feedback.

      Alles Liebe,
      Petra

  6. Danke Petra.- Du sprichst mir aus der Seele…. Frau arbeitet monatelang an ihrer Webseite und dann… hat man irgendwie Angst, sich und die Seite zu zeigen…
    Ich danke Dir
    herzlichst Beatrice

  7. Liebe Petra,

    danke für den Tipp auf diesen Artikel. Du hast wunderbar und authentisch und verletzlich über deine Entwicklung geschrieben. Danke. In vielem habe ich mich wiedererkannt.

    Liebe Grüße

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